Ich habe argumentiert, du greifst an Freibeuter.
Ich stehe vielleicht ein oder zwei Mal während einer Wochendschicht am Bahnhof.
Ihr lauft Gefahr, dass die Zentralen den Bahnhof schlichtweg mit Autos zupflastern. Die Lü hat bereits die Vermittlung umgestellt. Die Minis blockieren seit langem regelmässig die Aussenspur. Es gibt kein Recht auf das Geschäftsmodell Bahnhofsfahrer, wohl aber das Recht für alle, auch Funkfahrer, am Bahnhofsgeschäft teilzuhaben. Wenn der Platz und vor allem das Geschäft nicht ausreicht, muss der Zugang organisiert werden.
Es ist vollkommen schwachsinnig, dass sich täglich sämtliche Taxen um einen Stellplatz am Bahnhof kloppen, anstatt sich auf wechselnde Tage zu konzentrieren. Übrigens würdest gerade Du als alleinfahrender Unternehmer davon profitieren. Wohingegen sich Mehrwagenunternehmer Gedanken um den Fahrereinsatz machen müssten.
Der Antrag für einen Dienstplan stammt nicht von mir. Aber je mehr solcher Vorfälle sich ereignen, desto mehr freunde ich mich damit an.
Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass ein Dienstplan kommt, aber es ist ja auch niemand in der Lage, einen Lösungsvorschlag zu machen. Verabschiedet euch aber einfach mal von dem Gedanken, dass die Behörden irgendetwas für euch oder gegen die anderen tun müssen.
Und was die vermeintliche kleine Gruppe betrifft, die sich da was ausgedacht hat, Freibeuter, wo wart ihr denn alle bei den zahlreichen Stammtischen, die wir seit 2010 angeboten haben? Selbst bei der Aktion Bermudadreieck mussten wir euch an die Hand nehmen. Ein ausgesprochenes Graupenthema. Wer zerreisst sich mit der Stadt das Maul darüber? Die Bahnhofskutscher etwa?
Wenn ihr alle lieber euer eigenes Süppchen kocht, dürft ihr euch nicht wundern, wenn andere dies dann irgendwann auch tun. Kommt endlich aus dem Knick und beteiligt euch. Sonst machen es andere für euch. Lü und Mini voran. Von den ganz speziellen Unternehmen mal ganz zu schweigen.
Man, man, man, werdet endlich mal konstruktiv.