Dazu müssen wir ein wenig ausholen.
Wie vielleicht bekannt ist, haben sich eine "Vielzahl" von Unternehmern mit einer Unterschriftenliste gegen eine übergeordnete Vertretung ausgesprochen. Wir wissen weder wieviele, noch wer im einzelnen, wohl aber wer sie organisiert hat. Es hat uns auch nicht interessiert. Wir wissen, wer die Unterschriftenaktion gestartet hat und dass dies in erster Linie auf persönlichen Animositäten gegen uns beruht. Und wir wissen auch, dass einige Unternehmer sanft zur Unterschrift gedrängt wurden.
Die Folge ist, dass Teile der Stadtverwaltung nun davon absehen, dass Taxigewerbe in ihre Erwägungen mit einzubeziehen. Wir müssen dass, was wir in den letzten drei Jahren mühevoll aufgebaut haben und jetzt von Einigen mit dem Hintern eingetreten wurde, in zäher Arbeit wieder irgendwie kitten. Wie wir aus Gesprächen mit verschiedenen Verwaltungsstellen wissen, bedauern diese die derzeitige Entwicklung ausserordentlich und reagieren mit Unverständnis und der Aussage: Mit dieser Unterschriftenliste hat sich das Gewerbe keinen Gefallen getan.
Ihr wisst, dass wir hier in den zurückliegenden Jahren über die unternehmensübergreifenden gewerbepolitischen Dinge immer ausführlich berichtet haben. Unser Haben-Konto an positiven Dinge, die wir für das Gewerbe erreicht haben ist gut gefüllt, dazu gehört auch die offizielle Freigabe zur Travemünder Woche.
Aufgrund der aktuellen Ereignisse haben wir uns um diese Veranstaltung nicht so intensiv kümmern können. Zwar hat Herr Jelen neben der Travemünder Woche auch einige weitere Veranstaltungen in Travemünde angesprochen, für die die Sonderregegelung angewendet werden soll, blieb aber unkonkret.
Vorerst darf sich das Lübecker Gewerbe bei den persönlich motivierten Initiatoren dieser Aktion bedanken, dass es einen Rückschritt vollzieht. Wir machen zwar wie gehabt konsequent weiter und werden auch die für einige Unternehmer unbequemen Themen bearbeiten, aber es wird vorerst schwerer.
Wenn ihr uns unterstützen wollt, sprecht und schreibt uns gerne an.