Der Aushilfsfahrer ist qualifziert genug, sich eine Meinung zu bilden und der gescheiterte Unternehmer seit Jahrzehnten als Taxiunternehmer aktiv. Der Bundesverkehrsminister war vermutlich auch nie Taxiunternehmer und unterzeichnet dennoch gravierende Änderungen des PBefG, wie z. B. den Wegfall der Geschäftsmässigkeit im §1. Das ist also, mit Verlaub, dummes Zeug und zudem verleumdend. Den meisten Unternehmern ist es vollkommen egal, solange es für sie selbst läuft. Mir selbst ist nur ein Unternehmern (also keine Zentrale) in Lübeck bekannt, welches dies regelmässig tut. Und selbst zu diesem gibt es Kontakte. Zudem wurden bisher immer alle drei wesentlichen Zentralen zu Gewerbeangelegenheiten befragt.
Bei der IG geht es darum, für übergreifende Dinge einen zentralen Ansprechpartner zu haben, der die Kommunikation in das Gewerbe sicherstellt. Und das ist das, was wir in den letzten drei Jahren getan haben, direkt und hier über das Forum. Natürlich führt das bei uns auch zu einer vertieften Meinungsbildung. Mir ist aber nicht bekannt, dass wir jemals zum wirtschaftlichen Nachteil eines einzelnen Unternehmers hätten Einfluss nehmen können, wollen oder dies gar getan hätten.
Ein einzelner Taxiunternehmer setzt z. B. keine Taxistände durch. Das geht nur gemeinschaftlich. Die Verwaltungen wollen verlässliche Ansprechpartner, nicht nur in Lübeck. Insofern haben diejenigen Unternehmer, die für sich alleine sprechen wollen, jedes Recht dazu, aber dem Lübecker Taxigewerbe zunächst einmal nachhaltig geschadet - da gibt es nichts z beschönigen. Denn es sind nur Einzelmeinungen und Einzelmeinungen von Bürgern sind in städtischen Verwaltungen kein Entscheidungskriterium. Und da die unterzeichneten Unternehmer ja auch keine eigene Vertretung ins Leben rufen wollen, wird sich daran auch nichts ändern.
An unserer Arbeit und dem Einsatz für das Gewerbe ändert es darüber hinaus jedenfalls nichts. Und das ist übrigens auch allen Verwaltungsstellen bekannt.